Diese Webseite verwendet Google Analytics zur Erfassung von Statistik-Daten in anonymisierter Form. Ein Personenbezug kann nicht hergestellt werden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Zustimmen Ablehnen

Ungleichgewicht durch Sucht

Es gibt reine Suchterscheinungen wie das Rauchen und es gibt Suchtmittel, die in „natürlichen Maßen“ als geistige oder körperliche Freuden ein ganz normaler Bestandteil des Lebens sind. Erst wenn sie als Ersatzbefriedigung eingesetzt werden, läuft das Maß ihrer Inanspruchnahme aus dem Ruder und in der Folge kommt es in Körper oder Psyche zu Erscheinungen eines Ungleichgewichts in Form diverser Krankheitssymptome.

Dieses Erklärungsmodell ist eigentlich trivial und den meisten Menschen durchaus bewusst (Rauchen verursacht Krebs, Sucht-getriebenes Essen führt zu Übergewicht, zu viel Alkohol schadet der Leber usw.). Dass ich es dennoch anführe, liegt in der Problematik, die aus der Kombination mit Erklärungsmodell Nr. 1 entsteht. Erklärungsmodell Nr. 1 ist die unkontrollierte Verstärkung von Symptomen, wenn ohne Kenntnis der eigentlichen Ursache gegen die Symptome angekämpft wird. Und genau das geschieht im Fall von Sucht nahezu immer: Die meisten Menschen wissen, dass durch die Sucht ihr Leben und ihre Gesundheit aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Und deshalb versuchen sie, ihre Sucht zu bekämpfen, ohne dabei aber die tatsächlichen Ursachen der Sucht zu lösen. Das hat eines der folgenden beiden Szenarien zur Folge:

  1. Wenn es gelingt, eine Sucht zu beenden, ohne die Suchtursache dabei aufzulösen, dann wird die eine Sucht einfach nur durch eine andere ersetzt. Die neue Sucht schleicht sich dabei zunächst unbemerkt ein ...
Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Chlamydien durch zu hohen Milchkonsum (Erklärungsmodell Nr. 3)