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Anmerkung zu Erklärungsmodell Nr. 1

Nicht immer bewirkt das Verhalten eines Menschen das, was eigentlich mit dem Verhalten beabsichtigt wurde. Ganz im Gegenteil geschieht es sogar ziemlich häufig, dass ein Verhalten genau das Gegenteil der eigentlichen Absicht bewirkt. Und genau das ist auch der Fall, wenn ein Verhalten eine Krankheit hervorbringt. Wir müssen uns also mit folgender Frage beschäftigen:

Wann bringt das Verhalten eines Menschen die damit beabsichtigte Wirkung tatsächlich auch hervor und wann bewirkt es genau das Gegenteil - verstärkt also das, was eigentlich vermieden werden sollte?

Der Unterschied liegt in der Art und Weise, wie das Verhalten angetrieben wird. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Ziel eines Verhaltens und dem Antrieb eines Verhaltens:

Was zunächst wie eine kaum relevante, etwas an den Haaren herbeigezogene Unterscheidung erscheint, ist innerhalb der Psyche eine reale, energetische Verknüpfung von entscheidender Bedeutung:

Jedes Verhalten, das durch eine falsche negative Vorstellung angetrieben wird, führt zu einer zunehmenden realen Verwirklichung der negativen Vorstellung. Das heißt, jedes Verhalten, das von einer negativen (verneinten) Vorstellung getrieben wird, die nicht der Realität entspricht, bewirkt das Gegenteil dessen, was eigentlich damit beabsichtigt wurde.

Das "Ziel" ist, was auf rationaler Ebene als Resultat eines Verhaltens angestrebt wird, was ein Mensch also ganz bewusst glaubt, mit seinem Verhalten anzustreben. Der "Antrieb" hingegen entfaltet sich eher unbewusst. Der Antrieb ist das, was das Verhalten im Sinne einer Kraft ganz real in Bewegung setzt. Der Antrieb ist eine Vorstellung, die mit Emotionen verknüpft ist.

Die menschliche Psyche stellt permanent Berechnungen zu möglichen zukünftigen Entwicklungen an. Sie "projiziert" die gegenwärtige Situation in die Zukunft. Ich bezeichne diese Berechnungen über zukünftige Entwicklungen deshalb als "Zukunftsprojektionen". Die Zukunftsprojektionen werden bewertet und aufgrund dieser Bewertung wird eine Entscheidung bezüglich des eigenen Verhaltens getroffen:

Die "Zukunftsprojektionen" sind die Vorstellungen, welche das Verhalten antreiben.

Aber nicht jede Zukunftsprojektion, welche die Psyche anstellt, stimmt auch. Grundlage der Zukunftsprojektionen sind Annahmen über die Realität, die richtig oder auch falsch sein können. Es gibt 4 Fälle zu unterscheiden:

  1. eine positive Zukunftsprojektion ...
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nächstes Kapitel: Immer weniger essen macht immer mehr dick (Erklärungsmodell Nr. 1)